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[Bericht] VfK-Abstieg mit dem 0:2 besiegelt

Iserlohn.  Die Hassenpflug-Elf nutzt auch die letzte Chance gegen SV Langschede nicht.

Auch die letzte Chance im Kampf gegen den drohenden Abstieg konnte der VfK Iserlohn nicht nutzen. In diesem niveauarmen Keller-Derby blieb die Elf von Günter Hassenpflug einmal mehr tor- und punktlos.

Fußball-Bezirksliga: VfK Iserlohn – SV Langschede 0:2 (0:1). Den mit einer stattlichen Anhängerschaft angereisten Ruhrstädtern stockte erst einmal der Atem. Denn in der dritten Minute drohte der Rückschlag bzw. die VfK-Führung. Nach einer Öczan-Flanke scheiterte Özdemir an Keeper Johann. In der Folgezeit gewannen die Gäste immer mehr die Oberhand, jedoch ohne echte Chance. Erst nach über einer halben Stunde fiel der erste Treffer. Aber nicht für den VfK, dessen Abwehr nach einem Luftkampf zwischen Schlussmann De Buhr und Essmann tatenlos zuschaute, wie N. Mantovani den Ball über die Linie drückte.

Uns fehlte wieder einmal das nötige Quäntchen Glück

Im zweiten Abschnitt gingen die Iserlohner offensiver zu Werke. Trainer Hassenpflug löste die Viererkette auf und setzte voll und ganz auf Offensive. Aber weder Özdemir noch A. Üstün kamen am SV-Torsteher vorbei. Die kompromisslos verteidigenden Gäste nutzten in der Folgezeit die sich bietenden Freiräume zu schnellen Kontern. Aber nur einmal sprang der stets in der Luft liegende Treffer heraus. Kurz nachdem Schorsch völlig frei das erste Überzahlspiel vergeigte, machte es der flinke Boulakhrif besser – 0:2 (70.).

Mit dem zweiten, alles entscheidenden Gegentreffer war es auch um die Moral des VfK geschehen. Zwar ging es immer wieder in Richtung Langescheder Gehäuse, aber ohne die nötige Linie. Nur mit hohen Bällen war der gegnerischen Abwehr nicht beizukommen. Eine echte Chance auf den Abschluss gab es nicht. Auf der anderen Seite versiebten die Gäste noch mehrere Überzahlspiele, das war kläglich.

Uns fehlte wieder einmal das nötige Quäntchen Glück. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn wir in Führung gegangen wären. Die Mannschaft hat alles gegeben“, bilanzierte Hassenpflug.

VfK: De Buhr, Öczan, C. Üstün, Münzberger, Bormann, Kowalski (57. Öztürk), Serter, E. Üstün, Özdemir, A. Üstün (73. Niggemann), Fricker.

Tore: 0:1 (33.) N. Mantovani, 0:2 (70.) Boulakhrif.

Jürgen Schmidt

Quelle: http://www.derwesten.de