Einzelbeitrag

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Kreisliga-Spiel findet turbulentes Ende: Spielabbruch!

Kreisliga A. Der VfK Iserlohn gastierte bei den sich im Tabellenkeller befindlichen Holzpfosten aus Schwerte. Ergebnis: Spielabbruch! Polizeieinsatz!

In einem Spiel, welches der Fußball nicht braucht, kommt es zu turbulenten Szenen und der leitende Schiedsrichter Lehmkuhl bricht ab. Bereits kurz später berichtete ruhrnachrichten.de sehr einseitig und subjektiv über diesen Spielabbruch.

Jetzt meldet Günter Hassenpflug sich zu Wort!

Auch der VfK Iserlohn möchte die Gelegenheit nutzen, um die eigene Sicht der Dinge zu schildern und diversen, teils auch schweren, Anschuldigungen entschieden entgegenzutreten.

Einer meiner Spieler (VfK Iserlohn, Anm. d. Red.) wurde von einem Spieler der Holzpfosten Schwerte tätlich am Hals gepackt! Daraufhin hat unser Spieler die Hände von seinem Hals gerissen und den Spieler von Holzpfosten Schwerte weg geschubst. Diese Reaktion meines Spielers kann ich durchaus nachvollziehen!
Das daraufhin der Herr Lehmkuhl die gelb /rote gegen unseren Spieler zückt ist absolut nicht nachvollziehbar! Die Tätlichkeit ging eindeutig vom Holzpfosten Spieler aus. Diese Szene war auch, aus meiner Bewertung, ausschlaggebend für die vielen verbalen Entgleisungen beider Mannschaften!

Schiedsrichter Lehmkuhl trägt eine entscheidende Rolle

Herr Lehmkuhl (der leitende Schiedsrichter, Anm. d. Red.) hat während des laufenden Spiels -auch schon in Halbzeit eins- unsere Spieler in keinster Weise vor den rüden Fouls von Holzpfosten geschützt.
So wurde Cedric Makowski mehrfach rüde gefoult ohne das Herr Lehmkuhl dagegen etwas unternommen hat in Richtung Holzpfosten Schwerte Spieler. Der Cedric musste dann aufgrund von zahlreichen unsportlichen Attacken verletzt ausscheiden!

Etliche Fehlentscheidungen während des Spiels durch Herrn Lehmkuhl führten auf jeden Fall dazu, dass es sich abzeichnete, das diese Partie kein gutes sportliche Ende zu nehmen schien. So wurde auch unser Spieler Dominik Schäfer häufig sehr hart gefoult ohne, dass der Schiedsrichter dies zu unterbinden versuchte. Beispielhaft dafür ist eine Szene aus der ersten Halbzeit: Dominik wurde von zwei Holzpfosten Spielern, die nicht an den von ihm abgeschirmten Ball heran kamen, getreten, ohne dass Herr Lehmkuhl, der unmittelbar daneben gestanden hat, diesen Dominik zu schützen versuchte. Daraufhin habe ich schon ins Spielfeld gerufen, ob der Spieler erst mit einen Bruch ins Krankenhaus gebracht werden müsse bevor mal gepfiffen wird.

Zur spielentscheidenden Situation

Zum Strafstoß in der 90 Minute und nicht wie angegeben (durch ruhrnachrichten.de, Anm. d. Red.) 88 Minute: Der Spieler von Holzpfosten war im Strafraum des VfK Iserlohn und verpasste die Möglichkeit einen Treffer zu erzielen. Die Holzpfosten zogen sich sofort in ihre Hälfte zurück, bis plötzlich Herr Lehmkuhl bemerkt haben will, dass ein Spieler vom VfK einem Schwerter Kicker auf die Hand getreten haben soll! Anschließend hieß es auf einmal, der VfK Spieler hätte dem Holzpfosten Spieler in den Rücken getreten. Unfassbar diese Argumentationen des Herrn Lehmkuhl.

Zum Polizei Einsatz: die Herren von der Polizei und Herr Lehmkuhl kannten sich offensichtlich untereinander. Der Einsatz war völlig unnötig und überzogen und das sahen im Grunde die Herren von der Polizei auch so, nach einem geführten Gespräch mit meiner Person.
Herr Lehmkuhl wurde zum seinem Fahrzeug begleitet, nicht Aufgrund der Gefahr einen tätlichen Angriff zu erleiden, sondern weil die Herren von der Polizei und Lehkmkuhl sich kannten und den Platz schlicht gemeinsam verlassen haben.

Schiedsrichter Lehmkuhl gab des Weiteren an, von einem Ball in der Nierengegend getroffen worden zu sein, der unmittelbar nach dem Spielabbruch von einem Spieler des VfK Iserlohn vorsätzlich geschossen worden sei. Der Ball, der Richtung Schiedsrichter geflogen ist, hatte mit der Situation rein gar nichts zu tun. Das war mehr oder weniger Zufall, da der Spieler den Ball aus Frust einfach nur mit der Picke weg geschossen hat ohne es zu beabsichtigen den Schiedsrichter zu treffen. Laut Aussage des Spielers war das am Gesäß und nicht in der Nierengegend wie von Herrn Lehmkuhl angegeben.

Fazit

Viele verbale Entgleisungen gingen auf das Konto beider Mannschaften, jedoch wurde meine Mannschaft hier zum Sündenbock gemacht! Und die Reaktion der Holzpfosten, die unmittelbar nach der strittigen Szene „Spielabbruch, Spielabbruch – dann haben wir drei Punkte!“ forderten, finde ich hochgradig unsportlich.

Dem Chefcoach des VfK Iserlohn, Günter Hassenpflug, bekräftigt noch einmal ausdrücklich, hinter seiner Mannschaft zu stehen und Gewalt insbesondere im Fußball aufs schärfste zu verurteilen. Man kann nur hoffen, dass dieses kuriose Spiel keinen Einfluss auf den Abstiegskampf in der Liga hat. Denn auch den um den Klassenerhalt mitstreitenden Mannschaften wäre es doch sehr unfair gegenüber, wenn die Holzpfosten nach so einer Reaktion auch noch tatsächlich drei Punkte bekämen.

Ausblick

Wie es nun weitergeht und wie die Spruchkammer letztlich entscheiden wird, bleibt abzuwarten. Die betroffenen Spieler, als auch der Schiedsrichter, werden ihre Möglichkeit bekommen, sich zu den Szenen wahrheitsgemäß zu äußern.

Fakt ist, dass kommenden Donnerstag ein hochklassiger Gegner im Rahmen des Krombacherpokal-Halbfinales am Seilersee gastieren wird. Und darauf gilt es nun die volle Konzentration zu legen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Hier gehts zur Veranstaltung auf Facebook.