Einzelbeitrag

Spielbericht: VfK Iserlohn gewinnt gegen Olympos Menden

Menden. Vergangenen Sonntag stand für die VfK’ler sowie für Olympos Menden der 4. Spieltag an. Der VfK Iserlohn gewinnt souverän.

Liga-Alltag in der Kreisliga A. Nicht aber für die Schützlinge von Chef-Trainer Günter Hassenpflug. Sie bestritten eine hochinteressante Partie mit viel Druck: Aufsteiger gegen Absteiger.
Der VfK Iserlohn gewinnt auswärts mit 1:0.

Was das Trainerteam der Iserlohner dazu sagt

„Schon wieder so ein Spiel der vergebenen Torchancen. Nur dieses Mal ist der Schuss nicht nach hinten los gegangen wie in der Vorwoche.“, so Hassenpflug.

Dieses Zitat lässt bereits erahnen, dass die zuvor klar als Favoriten ausgemachten VfK’ler ihrer Rolle gerecht wurden. Ein Spiel, welches sich durch die Iserlohner Dominanz auszeichnete, endete dennoch nur mit einem Tor unterschied. Wenn man bedenkt, dass die Teams in der vergangenen Spielzeit noch Kreisliga B (Menden) und Bezirksliga (Iserlohn) spielten, stellt sich die Frage der Zufriedenheit. Doch diese kann das Trainergespann des Clubs vom Seilersee ganz entspannt mit einem „sehr zufrieden“ beantworten. Denn: Die gezeigte Leistung entspricht absolut den Erwartungen, lediglich die Verwertung der Torchancen ist ärgerlich.

Spielverlauf

Das Tor des Tages durch Rene Fricker fiel schon direkt nach nicht einmal 5 Minuten. Die Mendener schienen davon durchaus beeindruckt gewesen zu sein und so ging es letztlich nur in die Richtung des Mendener Keepers. Doch eine weitere Belohnung sollte ausbleiben.

„Ob Marius Wodaege, Cihan Ünal -der für den schon früh angeschlagenen Christo Mpampalitsas– ins Spiel eingewechselt wurde, noch Rene Fricker und Beyhan Özdemir konnten ihre guten Einschussmöglichkeiten nutzen. Als der zweite Treffer durch Aykut Üstün doch endlich gefallen war -nach einem klasse Zuspiel von Timo Bormann– hatte der nicht souverän leitende Schiedsrichter eine Abseitsstellung vom Torschützen ausgemacht.“, analysiert Günter Hassenpflug.

Dass der Schiedsrichter an diesem Spieltag wohl nicht seine beste Leistung zeigte, musste vor allem Christo Mpampalitsas zu spüren bekommen. Der VfK’ler wurde so schwer gefoult, dass es bis auf weiteres verletzt ausfallen wird. Die Brisanz des Fouls liegt jedoch darin, dass von außen klar zu erkennen war, dass die Aktion ausschließlich dem Spieler galt, ohne jedwede Chance den Ball zu spielen. Und dennoch zeigte der Unparteiische nicht einmal den gelben Karton.

Fokussiert weiter machen

„In der Halbzeitpause habe ich meine Jungs immer nur davor gewarnt nicht leichtsinnig zu werden und nicht die Konzentration zu verlieren.“

Auch nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das gleiche Bild wie in den ersten 45 Minuten. Ein einseitiges Spiel auf das Tor der Mendener. Jedoch fiel der so wichtige zweite Treffer nicht und die Iserlohner mussten bis zum Abpfiff vollen Einsatz zeigen.

Dominik Schäfer, Cevat Üstün und Erik Hassenpflug – um nur einige zu nennen – konnten das Leder nicht im Kasten von Olympos Menden unterbringen.“, konstatiert Hassenpflug.

Somit musste der VFK Iserlohn noch zwei Schrecksekunden überstehen. Zum einem bei einem Lattenkracher und zum anderen bei einem Freistoß im Strafraum. Torwart Kevin Zylka hatte einen Rückpass aufgenommen, der als solches nicht zu werten gewesen war.

Der Sieg geht mehr als in Ordnung, nur sollten wir nicht so fahrlässig in den nächsten Spielen mit unseren Torchancen umgehen.

„Das mehr als positive ist: Wir erspielen uns sehr viele Tormöglichkeiten und lassen wenig zu in der Defensive. Dafür müssen sich meine Jungs einfach besser belohnen.“, resümiert der Chef-Coach.

Und tatsächlich: die Defensive um Ersin Üstün und Timo Bormann haben sich immer wieder gut organisiert und viel Druck mit nach vorne gemacht. Ebenso empfahl sich Fatih Üstün auf der rechten Außenbahn.

Einzig der Ausfall von Christo Mpampalitsas, der für mindestens 2 Wochen ausfällt, trübte die Freude. Resultat: Der VfK Iserlohn gewinnt souverän und steht verdient sehr weit oben in der Tabelle.